Nächste Aktion

11.08.2018  13.00-17.00 Uhr  Aktion Springkraut entfernen Ableistung der Pflichtarbeitsstunden

 

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16.06.2018 

25 Säcke voll Müll - Das wurde alles an den Neckar- und Elz-Uferbereichen gefunden

Fischereiverein Mosbach säuberte Uferbereiche an Neckar und Elz - Zum Kopf schütteln

 

 

So ein Müll: Einkaufswagen, Waschbecken, Spanplatten, dazu jede Menge anderer Schrott, Folien und Verpackungen aller Art. Gut 25 Säcke voll Müll sammelten die Mitglieder des Fischereivereins Mosbach dieser Tage an den Uferbereichen des Neckars und der Elz zusammen - um den Abfall im Anschluss so zu entsorgen, wie es (selbstverständlich) sein sollte.

Die Säuberungsaktion absolvierten die Helfer im Rahmen des vom Landesfischeiverband landesweit aufgerufenen "Tags des Gewässers". 30 engagierte Mitglieder, darunter auch viele Jugendliche, nahmen den Kampf gegen den achtlos in die Landschaft geworfenen Unrat auf. Mitunter konnten die Reinigungstrupps nur den Kopf schütteln, was da so alles in die Natur entsorgt wurde. Gereinigt wurden die gesamten Uferböschungen auf beiden Seiten des Neckars, stromabwärts von Neckarzimmern bis zur Obrigheimer Brücke.

Massive Verschmutzungen machten die freiwilligen Helfer am Neckarvorland unter der Brücke am Mosbacher Kreuz und unter der Neckartalstraße (Stelzenbrücke) aus, ebenso an der Skate-Anlage und im Elzmündungsbereich entlang der Fahrrad- und Fußgängerwege. Auch auf der Obrigheimer Neckarseite auf Höhe des Gewerbegebietes am Sportplatz füllten sich die Abfallsäcke erschreckend schnell.

Nachdem die "gesammelten Werke" am Heim des Fischereivereins zusammengetragen waren, wurde der Müllberg von der Stadt Mosbach abgeholt und fachgerecht Entsorgt.

Bei der Nachbesprechung im Vereinsheim gab es viel Lob für den tatkräftigen Einsatz der Freiwilligen - und ein Vesper als kleine Belohnung für die Mühen mit dem Müll dazu.

 

 

 Bericht: F.Staudt/Gewässerwart

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Invasion aus Asien

 

Die Welt rückt durch die Globalisierung immer enger zusammen. Dies bekommt man auch in der Flora und Fauna zu spüren. Immer mehr invasive Tier- und Pflanzen- Arten breiten sich ungewollt aus. Dazu gehört auch das sog. Indische Springkraut, auch als „Rühr-mich-nicht-an“ bekannt. Mit seinen wunderschönen zartrosa Blüten sieht das Springkraut zunächst einmal ganz harmlos aus. Und dass das Kraut bei Berührung seine Samen meterweit in die Welt hinaus schießt, bis zu 7 Meter, wirkt auch eher lustig als gefährlich. Daher rührt auch der Name Rühr-Mich-nicht-an.  Aber genau diese Eigenschaft macht das Springkraut so gefährlich für die heimische Flora. Durch den Springmechanismus verbreitet sich das aus Indien stammende Gewächs in Windeseile und verdrängt selbst die widerstandsfähigsten einheimischen Pflanzen. Springkraut verbreitet sich häufig auch über Flüsse und Bäche und siedelt sich bevorzugt an deren feuchten und nährstoffreichen Ufern an. Dies kann zur Errosion führen. Hat das Springkraut einmal Wurzeln geschlagen, kann man seine Ausbreitung kaum noch aufhalten. Deshalb ist rechtzeitiges Handeln gefragt. Man sollte es auf jeden Fall vor der Blüte entfernen.

Zweimal im Jahr bekämpft daher der Fischereiverein Mosbach das Unkraut. Unter Anleitung der Gewässer-warte geht es dann mit großer Motivation und großem Elan ans Gewässer. Dann werden die Ufer des Neckars und der Elz von den Pflanzen befreit. Dies geschieht durch  einfaches herausreißen. Das Tragen von Handschuhen ist ratsam um eventuelle Ausschläge zu vermeiden. Das lässt sich einfach bewerkstelligen, da die Pflanze über kein ausgeprägtes Wurzelwerk verfügt. Sind schon reife Samen vorhanden, sollte die herausgerissenen Pflanzen unbedingt vernichtet oder im Restmüll entsorgt werden. Auf keinen Fall gehört der Pflanzabfall auf den Kompost.

 

 

Bericht: F.Staudt/Gewässerwart